Kulturküche

UNSERE KÜCHE

Komm vorbei und lass dich von unserer saisonalen Küche verwöhnen. Unsere Gerichte sind vegetarisch, vegan, frisch und richtig lecker. Die meisten Produkte beziehen wir von Bio*-Betrieben aus unserer Region*.

  • wöchentlicher Mittagstisch (Dienstag – Freitag)
  • hauseigenes Catering für Veranstaltungen und Raumbuchungen

Gemeinsam essen verbindet – unsere Philosophie

Essen bringt Menschen, Kulturen und Generationen zusammen, schon immer. Genau deshalb ist unsere Küche zentraler Bestandteil der Kulturküche. Wir bieten einen wöchentlichen Mittagstisch an und verpflegen unsere Gäste bei einigen offenen Kulturküchen-Veranstaltungen. Außerdem bekochen wir Gruppen, die unsere Räume buchen mit individuellen Menüs und Buffets.

Bei allem, was wir zubereiten, sind uns diese Dinge sehr wichtig:

hohe Qualität und saubere Produktion der Lebensmittel, Fair Trade, Klimaschutz, bezahlbare Preise und möglichst wenig Verpackungsmüll. Deshalb kaufen wir unsere Lebensmittel hauptsächlich von Bio*-Betrieben aus unserer Region* und pflegen ein starkes Lieferant:innen-Netzwerk.

*Die meisten Bio-Betriebe liegen in einem Radius von 50 km um Karlsruhe. Erst wenn der Betrieb saison-bedingt das Produkt nicht hat, greifen wir auf Ware vom Bio-Großhandel zu. Um Transportwege zu sparen, haben wir viele Food-Kooperationen. 

Ein Ehrenamtlicher der Kulturküche mit grauem Pullover und braunen Haaren hat zwei Teller mit Essen in der Hand.

© Jens Arbogast

Teller mit einem Gericht aus Kichererbsen, Reise Gemüse und Topping.

Vegan / vegetarisch

Neun Suppenschüsseln mit einem bunten Potpourri an Zutaten. Oben garniert mit einer Lianen Blüte.

Saisonal

Teller mit Reis, Hummus, Gemüse und Tofu.

Lecker

Bunter Teppich über den eine Person einen Teller mit Essen hält. Auf dem Teller ist ein Gericht mit Karottensalat, Polenta-Schnitte, Bohnen und Topping.

Frisch

Eine Person hält zwei Teller, auf dem einen ist ein gefüllter orangener Kürbis und auf dem anderen Nudeln mit einer Soße.

Herzhaft

Teller mit einem Crêpe, daneben ein Fruchtmus und Heidelbeeren.

& manchmal süß

Ein junger mann in Türkise Pullover und mit einer violetten Cap beschriftet eine schwarze Tafel mit dem Mittagstisch.

zum Selbstkostenpreis

Aktuell kein Wochenmenü verfügbar.

Leckerer, bezahlbarer Mittagstisch mit guten Zutaten

Gutes Essen für alle! An dieser Vision arbeiten wir mit der Kulturküche, indem wir unseren wöchentlich wechselnden Mittagstisch zum Selbstkostenpreis anbieten. Das heißt: Du zahlst einen Mindestpreis, damit wir unsere Kosten decken können. Alles, was du mehr gibst, fließt als Spende in das soziale und kulturelle Angebot der Kulturküche.

Ein Mittagessen in der Kulturküche läuft so ab: Du suchst dir einen Tisch aus, merkst dir deine Tischnummer und bestellst bei uns an der Theke. Du deckst deinen Tisch selbst, das Essen bringen wir dir an deinen Tisch. Wir freuen uns, wenn du mithilfst und deinen Tisch am Ende wieder abräumst.

Das zeichnet unseren Mittagstisch aus:  

  • Kein Konsumzwang: Du darfst einfach da sein, du musst nichts kaufen.
  • Kostenloses Wasser und Brot für alle: Unser Wasser ist frisch gefiltertund Brot vom Vortag kommt von der Bio-Bäckerei Fasanenbrot 
  • Qualität: Wir arbeiten mit Lebensmitteln, die von regionalen Bio-Landwirtschaftsbetrieben kommen. 
  • Bewusst kochen: Wir kochen jeden Tag frisch und planen achtsam. Wenn etwas aus ist, ist es aus. So vermeiden wir Verschwendung. Reste verwerten oder spenden wir.
  • Alkoholfreies Haus: Wir verzichten im offenen Betrieb bewusst auf alkoholische Getränke. So schaffen wir einen sicheren Arbeits- und Begegnungsort – auch für Menschen mit Suchterfahrung. Für geschlossene Veranstaltungen sprecht uns gerne an.  
  • Gastro-Team: Festangestellte und ehrenamtliche Helfer:innen zaubern mit Unterstützung eines hauptamtlichen Kochs täglich ein frisches, leckeres Mittagessen. 

 

Unsere Lieferant:innen

Riesen Feld auf dem zwei Männer Karotten ernten.

© Biolandhof Petrik

Biolandhof Petrik, Pfinztal

Florian Petrik aus dem Pfinztal ist einer der wichtigsten Lieferanten der Kulturküche. Wir bekommen fast jede Woche eine große Gemüselieferung. Im Herbst/Winter freuen wir uns auf Kartoffeln, Karotten, Kürbis, Lauch, Kohl und Rote Beete. Im Sommer auf Salate, Brokkoli, Fenchel und Bohnen.

  • Der seit 1960 familiengeführte Betrieb ist Bioland-zertifiziert und spezialisiert auf Kartoffel- und Gemüseanbau.
  • Familie Petrik setzt sich für Kreislaufwirtschaft ein, mit verschiedenen Fruchtfolgen für eine bessere Bodenfruchtbarkeit sowie Humusaufbau.
  • Vielleicht kennst du den Biolandhof Petrik von ihrem Hofladen, von Wochenmärkten und Bioläden. Der Hof beliefert auch den Lebensmittel-Einzelhandel und Restaurants in der Region.

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Bild von einem bunten Blumenstrauß. Im Hintergrund der Innenhof der Kulturküche mit den grünen Tischen und bunten Stühlen.

© Kulturküche

Sozialer Garten der AFKA, Wolfartsweier

In einer ehemaligen Gärtnerei kümmern sich rund 30 langzeitarbeitslose Menschen um den Anbau von Obst, Gemüse und vielen Kräutern. In ihrem 100 Meter langen Gewächshaus wachsen teilweise exotische Gemüse- und über 100 verschiedene Tomatensorten.

  • Wir bestellen zusammen mit der Foodcoop und kanola, um Anfahrtswege zu sparen und die erforderlichen Mindestbestellwerte zu erreichen.
  • Der Soziale Garten liefert sein ökologisch angebautes Obst und Gemüse an viele soziale Einrichtungen in Karlsruhe.
  • Im Sozialen Garten lernen Kinder und Jugendliche mit ihren Schulklassen viel über das Thema Pflanzenvielfalt.

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Verschiedene bunte Kräuter und Blüten

© Culinarico

culinarico, Karlsruhe

Die Bio-Gewürzmanufaktur culinarico produziert täglich Gewürzmischungen und verpackt sie von Hand. Direkt bei uns um die Ecke im Karlsruher Rheinhafen. Wir sind begeistert vom Geschmack und von der Firmenphilosophie des Familienunternehmens. Deshalb kaufen wir alle Gewürze, die wir in der Kulturküche benutzen, bei culinarico.

  • Wir tauschen uns regelmäßig mit den Inhaberinnen aus. Die Gewürze holen wir in Mehrwegverpackungen direkt vor Ort ab.
  • Die einzelnen Bio-Gewürze aus aller Welt bestellt culinarico direkt bei den Erzeuger:innen. In der Lieferkette bekommen alle faire Löhne.
  • Alle der über 300 Gewürzmischungen sind frei von Geschmacksverstärkern, Streckmitteln und Konservierungsstoffen.

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Bild von Mehl, Leinsamen und mehr. In der Vogelperspektive aufgenommen.

© OBEG

OBEG Hohenlohe, Schrozberg-Zell

Landwirt:innen von Heidelberg bis zur Schwäbischen Alb liefern ihr Bioland- und Demeter-Getreide zu OBEG nach Schrozberg-Zell. OBEG kümmert sich für alle um das Reinigen, Beizen und Verarbeiten des Korns sowie um die Vermarktung der Produkte. OBEG ist die älteste Erzeugergemeinschaft Deutschlands.

  • In der Kulturküche benutzen wir hauptsächlich Linsen, Kichererbsen, Zucker, Salz, Saaten, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Buchweizen und Grünkern von OBEG.
  • OBEG arbeitet genossenschaftlich und setzt sich für kleine Bauernbetriebe ein. Das Ziel: „Vielfalt auf dem Acker und auf dem Teller“.
  • Die rund 150 Mitgliedsbetriebe aus Baden-Württemberg und Bayern liegen durchschnittlich nur 65 km entfernt von Schrozberg.

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Holzbrett, auf dem eine Person mit einem großen Messer Brot schneidet.

© Jens Arbogast

Fasanenbrot Vollkornbäckerei, Stutensee-Blankenloch

Brot, Herzhaftes und süße Teile liebevoll von Hand und mit besten Zutaten zubereitet – dafür steht die Bio-Bäckerei aus Stutensee. Der familiengeführte Betrieb mahlt jeden Tag selbst in der eigenen Getreidemühle. Das Leitmotto der Fasanenbäckerei passt perfekt zur Kulturküche: „Lebendige Produkte mit eigenem Charakter“.

  • Die Kulturküche bekommt (allergikerfreundliche) Backwaren vom Vortag zu einem günstigen Preis.
  • Alle Backwaren entstehen zu 100 % natürlich mit eigenem Sauerteig-Starter. Ohne Backmittel, keine Fertigmischungen. Jede Backware ist echte Handarbeit, das schmeckt man.
  • Die Bio-Backwarenmanufaktur verarbeitet ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft.

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Bild von der Kaffee-Verpackung von Good Karma

© Good Karma

Good Karma Coffee, Karlsruhe

„Beste Kaffees gehen durch wenige Hände.“ Diese Überzeugung teilen wir mit Good Karma Coffee, „unserer“ Kaffeerösterei aus Karlsruhe. Die Spezialitätenrösterei importiert den Großteil ihres Kaffees selbst. Deshalb kennt sie ihre Kaffeebauern persönlich und bezahlt sie deutlich über den Marktpreisen.

  • Unsere Kaffeelieferung bekommen wir in Pfandeimern, um Verpackungsmüll zu sparen.
  • Good Karma Coffee arbeitet langfristig und fair mit einzelnen Kaffeebauern zusammen. Dadurch verbessern sie die Lebensbedingungen ihrer Produzenten vor Ort.
  • Seit 2013 arbeitet die Kaffeerösterei mit Partner:innen zusammen, die sich auch für fairen Kaffeehandel einsetzen.

Button: Mehr über Good Karma Coffee 

Bild vom Ladengeschäft "Tante M" in der Karlsruher Weststadt

© Tante M

Rapunzel x Tante M (Legau x Karlsruhe)

Über den Karlsruher Unverpackt Laden Tante M. bestellen wir bei Rapunzel. Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa mit über 550 vegetarischen Bio-Produkten. Wenn du in der Kulturküche Reis oder Trockenfrüchte isst, sind sie wahrscheinlich von Rapunzel.

  • Mit unserer Bestellung über Tante M. unterstützen wir den Unverpacktladen und sparen zusammen Anlieferungswege.
  • Der Bio-Pionier Rapunzel achtet auf eine klimafreundliche Produktion, bei der zum Beispiel erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.
  • Rapunzel setzt sich für Artenvielfalt ein und nutzt Samen, die sie aus ihrem eigenen Anbau gewinnen.

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Produkte von Rebio, präsentiert auf einem Tisch. Man sieht Linsen, Bohnen, Kichererbsen und mehr.

© Kulturküche

Rebio, Rottenburg-Wendelsheim

Bei der Regionalen Bioland Erzeugergemeinschaft bestimmen die Landwirt:innen mit, was mit ihren Rohstoffen passiert. Sie verkaufen und vermarkten ihre Produkte gemeinsam – hauptsächlich Getreide, Bio-Fleisch und Zuckerrüben. In der Kulturküche bekommen wir Trockenbohnen, Linsen, Zucker von Rebio.

  • Das Ziel von Rebio ist es, langfristig mit den 180 Mitgliedsbetrieben zusammenzuarbeiten, für stabile Preise für Kund:innen und Erzeuger:innen.
  • Das Unternehmen handelt gemeinwohlorientiert und berichtet jährlich darüber.
  • Die Erzeugergemeinschaft hat ein eigenes Getreidelager und Labor, in dem die Getreidequalität überprüft wird.

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Drei Limonaden vor einer grünen Pflanze.

© Jens Arbogast

EPOS Biopartner, Möglingen

Wenn wir Lebensmittel brauchen, die andere nicht haben: Unser Bio-Großhändler EPOS hat und liefert sie. Die Kulturküche bezieht hier vor allem Nudeln, Getränke von Lammsbräu, Now-Limonaden und Feinkostprodukte. Gemüse, das der Biolandhof Petrik nicht anbietet, bekommen wir von EPOS.

  • Der Gemeinwohl-Ökonomie-Betrieb führt nur Bio-Ware, hauptsächlich mit Zertifikaten von Bioland, Demeter und Naturland.
  • Wir wählen immer Produkte mit dem kürzesten Anfahrtsweg aus.
  • EPOS hat seine Produkte am Anfang aus einem umgebauten Kuhstall heraus geliefert. Heute haben sie ein starkes Logistik-Netzwerk in ganz Süddeutschland.

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